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Klimaschutzrecht
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Perfluorierte Kohlenwasserstoffe
 
Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) sind vollständig fluorierte Fluorkohlenwasserstoffe, das heißt: Sie enthalten keine Wasserstoff-Atome mehr. Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) sind fluorierte Derivate der Kohlenwasserstoffe. Am Kohlenstoffgerüst sind/werden die Wasserstoffatome -- bei den PFC: vollständig -- durch Fluoratome ersetzt. Dadurch verfügen diese Verbindungen über äußerst hohe chemische Stabilität. Die beiden bekanntesten und verbreitetesten Vertreter der PFC sind Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA). Sie werden wegen ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften wie Wasser-, Fett- und Schmutzabweisung in der Industrie einschließlich Textilindustrie verwendet. Weil die Stoffe (PFC) nur sehr, sehr langsam natürlich abgebaut werden, sind sie heutzutage in Boden, Wasser und Luft recht stark anzutreffen. Sie verbleiben auch eine sehr lange Zeit im menschlichen Körper. Möglicherweise sind sie auch krebserregend und fortpflanzungsgefährdend. Da sie auch in der anthropogen mitbeeinflussten Atmosphäre auftreten, sollten sie tunlichst nicht (mehr) verwendet werden.