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Verpackungsrecht
Definitionen und mehr 




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Einwegverpackung
 
§ 3 Absatz 4 VerpackG definiert: „Einwegverpackungen sind Verpackungen, die keine Mehrwegverpackungen sind.“
„Mehrwegverpackungen sind Verpackungen, die dazu bestimmt sind, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden und deren tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme, in der Regel durch ein Pfand, gefördert wird.“ (§ 3 Absatz 3 VerpackG). Typisches Merkmal der Mehrwegverpackungen ist das Pfand. Dieses ist nicht notwendig, jedoch üblich.
Plastiktüten des Verkäufers können zwar wiederverwendet werden. Doch ein Pfand wird in der Regel nicht erhoben. Es handelt sich deshalb dann um Serviceverpackungen/Einwegverpackungen statt um Serviceverpackungen/Mehrwegverpackungen.