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Verpackungsrecht
Definitionen und mehr 




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Umverpackung
 
Umverpackungen sind Verpackungen, die eine bestimmte Anzahl von Verkaufsverpackungen (Definition: einschließlich Serviceverpackungen und Versandverpackungen) enthalten und typischerweise dem Endverbraucher zusammen mit den Verkaufseinheiten angeboten werden oder zur Bestückung der Verkaufsregale dienen (§ 3 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 VerpackG).
 
Nach § 3 VerpackV lautet die Definition:
Verpackungen, die als zusätzliche Verpackungen zu Verkaufsverpackungen verwendet werden und nicht aus Gründen der Hygiene, der Haltbarkeit oder des Schutzes der Ware vor Beschädigung oder Verschmutzung für die Abgabe an den Endverbraucher erforderlich sind.
 
Ein Beispiel von Umverpackung ist der Pappkarton im Supermarkt, der z.B. acht oder zwölf „Flaschen“ oder Verkaufsverpackungen Apfelsaft umschließt. Der Kunde im Supermarkt kann hier eine einzelne Flasche herausnehmen oder aber den ganzen Karton mit den acht oder zwölf Flaschen mitnehmen. Nehmen die Kunden/Endverbraucher immer nur einzelne Flaschen heraus, fällt der umhüllende Pappkarton im Supermarkt als Abfall an. Andernfalls bei dem einen Käufer, der alle oder fast alle Flaschen samt dieser Umverpackung mit nach Hause nimmt.
 
Auf die Zusatzerfordernisse wie „nicht aus Gründen der Hygiene“ usw. kommt es gar nicht mehr erst an (ab dem 1.1.2019).
 
Eine Umverpackung ist keine Mehrstück-Verkaufsverpackung (eine Verpackung mit mehreren Produkten ohne eigene Verpackung), sondern eine Verpackung, in der mehrere Verkaufsverpackungen Platz finden.