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Kanzlei für Wirtschafts- mit Tierschutzrecht




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Hufbeschlaggesetz § 4
 
§ 4 HufBeschlG bestimmt:
(1) Als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin wird staatlich anerkannt, wer
1. eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung,
2. eine mindestens zweijährige sozialversicherungspflichtige hauptberufliche Beschäftigung bei einem Hufbeschlagschmied/einer Hufbeschlagschmiedin, der/die nach der staatlichen Anerkennung als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin seit mindestens drei Jahren ein Hufbeschlaggewerbe betreibt,
3. eine erfolgreich bestandene Prüfung nach dem Besuch der erforderlichen Lehrgänge und
4. die zur Ausübung des Berufes erforderliche Zuverlässigkeit
nachweist.
(2) Die Ausbildung zum Hufbeschlagschmied/zur Hufbeschlagschmiedin hat zum Ziel, die für die Ausübung einer sach-, fach- und tiergerechten Tätigkeit als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) unter Beachtung der Anforderungen und Belange der Tiergesundheit, des Tierschutzes und des Arbeits- und Unfallschutzes sowie des zeitgemäßen Standes der Technik zu erwerben. Die Ausbildung hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen zu ermöglichen.
(3) Zur Vertiefung der theoretischen und praktischen Ausbildung finden Teile der Ausbildung an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten (Hufbeschlagschulen) statt.
 
Nach § 4 HufBeschlG setzt der Beruf, d.h. die Anerkennung zu diesem, die vier Voraussetzungen Berufsabschluss, zweijähriges Berufspraktikum, Prüfung und persönliche Zuverlässigkeit voraus: „Als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin wird staatlich anerkannt, wer 1. eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung, 2. eine mindestens zweijährige sozialversicherungspflichtige hauptberufliche Beschäftigung bei einem Hufbeschlagschmied/einer Hufbeschlagschmiedin, der/die nach der staatlichen Anerkennung als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin seit mindestens drei Jahren ein Hufbeschlaggewerbe betreibt, 3. eine erfolgreich bestandene Prüfung nach dem Besuch der erforderlichen Lehrgänge und 4. die zur Ausübung des Berufes erforderliche Zuverlässigkeit nachweist.“
  
Die Ausbildung kann also nicht unmittelbar nach der weiterführenden Schule (Realschule, Gymnasium, Berufsschule) begonnen werden. Sondern es bedarf zunächst eines anderen Berufs.
  
Die Anerkennung zum Hufbeschlagschmied soll erfolgen, wenn der Kandidat Kenntnisse „des zeitgemäßen Stands der Technik“ erworben hat. § 4 Abs. 2 HufBeschlG lautet: „Die Ausbildung zum Hufbeschlagschmied/zur Hufbeschlagschmiedin hat zum Ziel, die für die Ausübung einer sach-, fach- und tiergerechten Tätigkeit als Hufbeschlagschmied/Hufbeschlagschmiedin notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) unter Beachtung der Anforderungen und Belange der Tiergesundheit, des Tierschutzes und des Arbeits- und Unfallschutzes sowie des zeitgemäßen Standes der Technik zu erwerben. Die Ausbildung hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen zu ermöglichen.“
 
Einzelheiten ergeben sich aus der Rechtsverordnung nach § 8 Abs. 1 HufBeschlG, d.h. aus der HufBeschlV.
   
§ 4 Abs. 3 HufBeschlG verweist auf die Schulen i.S.d. § 6 HufBeschlG: „Zur Vertiefung der theoretischen und praktischen Ausbildung finden Teile der Ausbildung an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten (Hufbeschlagschulen) statt.“
 
  
  
 
27.08.2020