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Tierschutz-Hundeverordnung § 5
 
§ 5 TierSchHuV bestimmt:
„(1) Ein Hund darf nur in Räumen gehalten werden, bei denen der Einfall von natürlichem Tageslicht sichergestellt ist. Die Fläche der Öffnungen für das Tageslicht muss bei der Haltung in Räumen, die nach ihrer Zweckbestimmung nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen, grundsätzlich mindestens ein Achtel der Bodenfläche betragen. Satz 2 gilt nicht, wenn dem Hund ständig ein Auslauf ins Freie zur Verfügung steht. Bei geringem Tageslichteinfall sind die Räume entsprechend dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zusätzlich zu beleuchten. In den Räumen muss eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt sein.
(2) Ein Hund darf in Räumen, die nach ihrer Zweckbestimmung nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen, nur dann gehalten werden, wenn die benutzbare Bodenfläche den Anforderungen des § 6 Abs. 2 entspricht.
(3) Ein Hund darf in nicht beheizbaren Räumen nur gehalten werden, wenn 1. diese mit einer Schutzhütte nach § 4 Abs. 2 oder einem trockenen Liegeplatz, der ausreichend Schutz vor Luftzug und Kälte bietet, ausgestattet sind und 2. außerhalb der Schutzhütte nach Nummer 1 ein wärmegedämmter Liegebereich zur Verfügung steht.“
  
Der Hund muss in den Räumen – sofern er nicht jederzeit raus ins Freie laufen kann (§ 5 Abs. 1 Satz 2) – genügend Tageslicht erhalten können. Die Fenster (Öffnungen) müssen groß genug sein. Mindestens ein Achtel der Bodenfläche muss natürliches Licht (nicht zwingend Sonnenlicht) abbekommen können. Ist das nicht möglich, muss die Lampe eingeschaltet werden (§ 5 Abs. 1 S. 3), um die Defizite auszugleichen.
 
Bei Räumen, die nicht bodenbeheizt sind, gelten die Absätze 2 und 3. Für Wohnungen bleibt es bei Absatz 1.
 
Ordnungswidrig handelt, wer gegen eine dieser Vorschriften/Anforderungen verstößt; 3 12 Abs. 1 Nr. 4 TierSchHuV.
 
  
 
28.08.2020