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Kanzlei für Wirtschafts- mit Tierschutzrecht




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Tierschutz-Hundeverordnung § 9
 
§ 9 TierSchHuV bestimmt: „Die zuständige Behörde kann von den Vorschriften des § 2 Abs. 2 und 3 sowie § 6 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 für das vorübergehende Halten von Hunden in Einrichtungen, die Fundhunde oder durch Behörden eingezogene Hunde aufnehmen, befristete Ausnahmen zulassen, wenn sonst die weitere Aufnahme solcher Hunde gefährdet ist.“
 
Die Vorschrift betrifft die Behörden als dauerhaften oder kurzweiligen „Hundehalter“. Auch die unfreiwillige Obhut ist inbegriffen. Als Objekte genannt sind Fundhunde. Gibt es keinen privaten Halter oder ist dieser kurzfristig nicht ermittelbar/bekannt, muss eben die Behörde einspringen. Für die Behörden gelten diese Erleichterungen im Einzelfall. Denn nicht jede Gemeinde hat Hundehaltungskapazitäten.
 
Die Ausnahmen erlauben nur eine zeitlich „vorübergehende“ Abweichung. Also keine Ausnahme auf Dauer. Die Behörden müssen sich dafür einsetzen, nach kurzer Zeit Bedingungen zu schaffen, die es den Hunden ermöglichen, sich artgerecht gemäß den hier aufgeführten Grundtatbeständen §§ 2 Abs. 2, Abs. 3, 6 Abs. 1, Abs. 2 TierSchHuV zu verhalten.
 

 
  
 
28.08.2020