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Kanzlei für Wirtschafts- mit Tierschutzrecht




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Tierschutz-Transportverordnung § 5
 
§ 5 TierSchTrV bestimmt:
Zusätzlich zu den gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften oder unionsrechtliche Vorschriften zum Schienentransport haben der Transportunternehmer im Sinne des Artikels 2 Buchstabe x der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 (Transportunternehmer) und der Organisator im Sinne des Artikels 2 Buchstabe q der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 (Organisator) bei innerstaatlichen Schienentransporten sicherzustellen, dass
1. Wirbeltiere oder die Behältnisse, in denen sich Wirbeltiere befinden, so verladen sind, dass sie für einen Begleiter zum Zweck des Fütterns, des Tränkens und der Pflege der Tiere zugänglich sind,
2. Einhufer angebunden befördert werden, und zwar so, dass sie bei Querverladung zu derselben Seite des Wagens schauen oder bei Längsverladung sich gegenüberstehen.
Satz 1 Nr. 2 gilt nicht, soweit die Tiere im Transportmittel in Einzelboxen untergebracht werden. Fohlen und Halfter ungewohnte Tiere müssen nicht angebunden werden.
   
§ 5 TierSchTrV bezieht sich auf den Transport in Schienenfahrzeugen (Bahn u.a.) und ergänzt Art. 6 Abs. 3 EG-Tiertransportverordnung i.V.m. Anhang I Kapitel II betreffend die Schienentransport. Der Tiertransporteur und der Organisator i.S.d. EG-Tiertransportverordnung werden verpflichtet, die in § 5 S. 1 Nr. 1, Nr. 2 TierSchTrV aufgeführten Verladeumstände sicherzustellen. Eine Ausnahme gilt bezüglich junger Pferde; § 5 S. 2 TierSchTrV.
   
 
  
  
 
20.09.2020