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Kanzlei für Wirtschafts- mit Tierschutzrecht




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Tierschutz-Transportverordnung § 6
 
§ 6 TierSchTrV bestimmt:
Zusätzlich zu den gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften oder unionsrechtliche Vorschriften zum Transport in Behältnissen hat der Absender bei innerstaatlichen Transporten sicherzustellen, dass
1. Tiere der in Anlage 1 genannten Arten nur in Behältnissen befördert werden, die die Anforderungen der Anlage 1 erfüllen, und,
2. soweit in der Anlage 1 Mindest- oder Höchstzahlen für Tiere je Behältnis vorgeschrieben sind, diese eingehalten werden.
Übernimmt der Transportunternehmer oder der Organisator das Verladen der Tiere in die Behältnisse, so hat er die Einhaltung der Anforderungen des Satzes 1 sicherzustellen. Satz 1 Nr. 1 gilt nicht im Falle des Lufttransports und der mit diesem im Zusammenhang stehenden Landtransporte.
   
Die §§ 6 bis 8 TierSchTrV beziehen sich auf den Transport von Tieren in Behältnissen. § 6 betrifft den innerstaatlichen Transport (also innerdeutschen) und stellt gegenüber der EG-Tiertransportverordnung zusätzliche Anforderungen auf. § 6 i.V.m. Anlage 1 bestimmen die Tierarten, für welche diese Vorschrift gilt sowie Höchst- und Mindestzahl u.a. der Tiere. Zweck der Vorschrift ist die Gewährleistung des Tierwohls auch bei ungünstigen Transportverhältnissen. Lediglich der Lufttransport ist ausgenommen (§ 6 S. 3 TierSchTrV), weil die den Lufttransport regelnden Vorschriften (Live Animals Regulations) bereits detailliert genug sind.
    
Verpflichtet sind der Transporteuer, der Absender und der Organisator. Alle zugleich/parallel.
  
  
  
 
20.09.2020