W
ÜSTENBERG

Kanzlei für die digitale Wirtschaft
und das Personenbeförderungsrecht




 START
RECHTSGEBIETE
 ANWALT
 LEISTUNGEN
 HONORAR
PUBLIKATIONEN
PRESSE
 IMPRESSUM
 
 






Honorar zum Festpreis

   
Rechtsanwälte, die anwaltliche Spitzenleistungen statt "Routineware" erbringen, verdienen mehr als sie verdienen. Die meisten Mandanten, insbesondere diejenigen, welche nicht mitarbeiten, nehmen den zeitlichen und intellektuellen Aufwand der Anwaltstätigkeit nicht wahr. 
 
Die Kanzlei Wüstenberg rechnet wie fast alle anderen Rechtsanwälte ab -- nach festen Pauschalen gemäß Vereinbarung oder gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Stundensätze bergen für Sie das Risiko der fehlenden Nachvollziehbarkeit. Festpreise erbringen für Sie den Vorteil, dass Sie Ihre Kosten sicher planen können.

 
1. Beratung:
Die Beratung wird ausschließlich zum Festpreis angeboten. Eine Orientierung kann, muss sich aber nicht aus den Vorgaben/Tabellen des RVG ergeben. Auch die voraussichtliche Zeit der Rechtsberatung und -recherche sowie die Bedeutsamkeit der Rechtsfrage für Sie sowie anwaltliche Haftungsfragen fließen als Überlegung ein.  

 
2. Vertretung vor Gericht:
Das Honorar für die 
Vertretung wird zumeist nach dem RVG und somit auf der Grundlage des sog. Streitwerts abgerechnet. Einen Streitwertkatalog der Zivilgerichte gibt es nicht. Der Streitwertkatalog der Verwaltungsgerichte steht hier (Streitwertkatalog 2013 mit Stand 15.12.2015). Aus dem RVG ergibt sich häufig: 
 
Gegenstandswert/Streitwert der Rechtsangelegenheit in € Ausgangsrechenbetrag (Wertgebühr) ohne USt./MwSt. in € ... ... multipliziert mit 1,3, zzgl. der Auslagenpauschale von € 20,- netto, zzgl. 19 % USt./MwSt., in €
1.000,- 80,- 147,56
6.000,- 354,- 571,44
10.000,- 558,- 887,03
15.000,- 650,- 1.029,35
100.000,- 1.503,- 2.348,94
500.000,- 3.213,- 4.994,31
1.000.000,- 4.713,- 7.314,81
 
 
3. Staatshilfe:
a) Rechtsberatung und außergerichtliche Rechtsvertretung auf Staatskosten mit Eigenanteil: Im Falle Ihrer Bedürftigkeit beantragen Sie bitte zuvor die Beratungshilfe, indem Sie mit dem Schreiben, aus welchem sich Ihr Beratungsanlass ergibt, samt dem ausgefüllten Vordruck "Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe" zum Amtsgericht Ihres Unternehmenssitzes bzw. Ihres Wohnsitzes gehen. Die dortige Beratungshilfestelle stellt dann den "Berechtigungsschein für Beratungshilfe durch einen Rechtsanwalt" aus. Je Beratungsfall zahlen Sie für die Beratung € 15,- Eigenbeteiligung inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer im Voraus. Der Staat zahlt dem Anwalt dann noch zusätzlich maximal € 102,- zzgl. MwSt. Das ergibt ein Anwaltshonorar von € 114,61 zzgl. MwSt.     
b) Rechtsvertretung vor Gericht  Sofern Sie Prozesskostenhilfe (PKH) beantragen wollen oder müssen, füllen Sie bitte den Vordruck namens "Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse" aus. Zu den antragsberechtigten Personen zählen alle natürlichen Personen (Menschen, auch e.K.) sowie die juristischen Personen des privaten Rechts (z.B. e.V., KG, oHG, GmbH, Ltd.). Wird die PKH nicht bewilligt, tragen Sie die Verfahrenskosten selbst. Gewinnen Sie das Gerichtsverfahren, haben Sie gegen Ihren Prozessgegner einen Anspruch auf Erstattung Ihrer Kosten (gemäß den gesetzlichen Vorschriften). Sofern Ihnen die PKH bewilligt wird, heißt dies nicht, dass Sie das Geld vom Staat geschenkt bekommen. Unter Umständen holt der Staat sich das verauslagte Geld von Ihnen später wieder zurück (nach ab drei Jahren). Die PKH entspricht dann einem zinslosen Darlehen. Auch bei der PKH-Bewilligung sind die Beträge, die der Staat dem Anwalt zahlt, begrenzt (§ 49 RVG).
 
4. Rechtsschutzversicherung:
Die Versicherung erstattet Ihnen die Kosten für die Rechtsberatung und -vertretung in aller Regel
nicht in Wettbewerbssachen, Urheberrechtsangelegenheiten, Familienrechts- oder Strafsachen (siehe das Kleingedruckte in Ihrem Vertrag). Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung! Wer Unternehmer ist, sollte einen Rechtsschutzvertrag speziell für die für ihn wichtigen Bereiche abschließen und sich die Einbeziehung der gewünschten Rechtsbereiche schriftlich bestätigen lassen.
"Ich wünsche einen Termin. Meine Rechtsschutzversicherung zahlt!" Diesen Satz hören Anwälte häufig. Doch wieviel zahlen die Versicherungen? Es gelten die Tabellen des RVG. Und das heißt, dass in einer Sache mit einem Streitwert von bis zu € 1.000,- die Rechtsschutzversicherung üblicherweise bloß € 104,- zzgl. MwSt für die außergerichtliche Vertretung zahlt. Muss ein Anwalt in einer solchen Sache 104 Stunden arbeiten, ergibt dies einen Stundensatz von nur einem Euro. Sie sehen: alles bestens... 
   
5. Steuerrecht:
Nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12.05.2011, Az.: VI R 42/10, sind Gerichtsverfahrenskosten bei der Einkommensteuererklärung grds. als Sonderausgabe absetzbar.

 
6. Zahlungsmoral:
Die Kanzlei Wüstenberg erwartet ehrliche und zahlungswillige Mandanten. Wer nichts hat, sollte dies von Anfang an offen legen und um eine Leistung nahe "pro bono" bitten (Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe beantragen). Dann ist die Ausgangslage klar. Wer jedoch etwas hat, zahle das Vereinbarte vereinbarungsgemäß! Nichts ist ärgerlicher, als eine Leistung ohne Gegenleistung zu erbringen bzw. einklagen zu müssen.
 
7. Zinseszinsen:
Zu den 
Zinsen in Höhe von 5 % oder 8 % "über dem Basiszinssatz" hier.
 

 



Letzte Aktualisierung: 21. April 2017.