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ÜSTENBERG

Kanzlei für Wettbewerbsrecht, Abfallrecht,
Personenbeförderungsrecht





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Leistungen

   
   1.  Weshalb überhaupt zu einem Rechtsanwalt? Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) beantwortet diese Frage unter dem Link ("Recht und Gesetze sind kompliziert. Ohne den Rat von Experten verliert man schnell den Überblick....").
   2. Worauf sollte man bei der Auswahl eines Rechtsanwalts achten? Ein gewisses Leistungsniveau sollte jeder Anwalt erbringen können. Hierauf müssen Sie vertrauen. Ob der beauftragte Anwalt dieses Vertrauen dann rechtfertigt, können Sie häufig erst gegen Ende des Mandats feststellen. Je aktiver Sie Ihre Angelegenheit mitverfolgen, desto besser für Sie! Fragen Sie mehrere Anwälte, ob diese an Ihrem Fall Interesse zeigen und im Augenblick auch die für die Bearbeitung nötige Zeit aufbringen können!
   3. Die Kanzlei Wüstenberg bietet
Rechtsberatung und Rechtsgutachten, vor Behörde und/oder Gericht Ihre Rechtsvertretung.
 
 
I. Zur Beratung als Leistung:
 
a) Mandatsziel: Ziel der Kanzlei Wüstenberg ist es, in jedem Mandatsfall -- bildlich gesprochen -- das juristische Champions-League-Niveau zu erreichen. Profis gibt es viele, doch nur wenige erreichen die höchste Klasse.
 
b) Beratungsergebnisziel: Klarheit. Die Kanzlei Wüstenberg lehnt vage Rechtsauskünfte wie "könnte", "dürfte", "wohl", "es kommt darauf an, ob..." ab. Bei richtiger Rechtsanwendung gibt es auf die allermeisten Rechtsfragen nur eine richtige und klare Antwort. Weil diese nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist, sollte der Mandant rechtzeitig zum Anwalt gehen. Gut Ding braucht Weile.
 
c) Thema: Zumeist geht es um die Frage, ob Sie ein bestimmtes Recht oder eine bestimmte Pflicht haben oder nicht haben. Die Beratung bezieht sich auf die gegenwärtige bzw. die künftige Rechtslage und beginnt stets mit der chronologischen Erfassung des möglichst nachweisbaren Sachverhalts. Sie endet mit der Empfehlung für das weitere Vorgehen. Die Umsetzbarkeit Ihrer Ziele wird hierfür aus unvoreingenommenem Blickwinkel heraus bewertet. Das geltende Recht ist so, wie es ist. Eine besondere Form von Rechtsberatung ist das Erstellen eines Rechtsgutachtens (Expertise). Auf Anfrage kann ein solches erstellt werden.
 
 

II. Zur Vertretung als Leistung:
 
a) Mandatsführung: Die Kanzlei Wüstenberg setzt sich für den Mandanten zusammen mit diesem ein. Der Mandant liefert die fachlichen Informationen, der Anwalt das juristische Handwerkszeug. Beide Seiten bilden ein Team. Für einen Verband oder ein größeres Unternehmen empfiehlt sich bei gleichgelagerten Streitfällen eine langfristige Zusammenarbeit. Der Ausgangspunkt könnte sein: Sie als Verband überlegen sich zusammen mit Ihrem künftigen Rechtsanwalt, wie genau die rechtliche Konstruktion eines Gerichtsverfahrens sein müsste, also wer wen wegen was verklagen müsste, um einen Erfolg im Sinne des Vereinszwecks zu erzielen. Anschließend suchen Sie sich den hierfür geeigneten Kläger, und dieser reicht sodann die vorbereitete Klage ein -- eine inhaltliche Zusammenarbeit hierfür ist unerlässlich.
 

b) Mandatsende: Auch das Ende des Mandats sollte definiert werden (Rechtsklarheit). Die Vertretung vor Gericht endet ungefähr zwei Wochen nach der Zustellung der Gerichtsentscheidung, es sei denn, der Mandant geht mit seinem Anwalt in die nächste Instanz. Dann endet das Mandat eben zwei Wochen nach Erhalt der zweiten Gerichtsentscheidung usw.
 

c) Mandatsbeginn: Die Vertretung beginnt ab der Bevollmächtigung der Kanzlei, d.h. nicht schon zum Zeitpunkt des ersten Anrufs. Für das Anschreiben an den "Gegner" (Vertragspartner, Behörde, Unternehmen) werden der gemeinsam festgestellte Sachverhalt und die rechtlichen Argumente aufbereitet. Je nach Reaktion des Angeschriebenen geht es dann weiter. Es gibt Mandanten, die der Meinung sind, dass sie die Rechtslage bereits vollumfänglich geprüft haben und der Anwalt nur noch seinen Briefkopf zur Verfügung stellen brauche. Ein Anwalt aber leistet Anderes. Wüstenberg behauptet: 90 % aller Gerichtsverfahren sind überflüssig. Denn es kann unter zivilisierten Mensch vorab -- in Kenntnis der Rechtslage -- fast alles geklärt werden. Hierfür taugt ein Rechtsanwalt. Gerichtsverfahren benötigt man dann zumeist nur noch zur Klärung von Rechtsfragen.
 
 
III. Individuelle Leistung statt routinemäßige Leistung:
 
Die Kanzlei Wüstenberg bietet die rechtliche Beratung und Vertretung für Unternehmen und vereinzelt auch Privatpersonen, insbesondere gegenüber konkurrierenden Unternehmen oder gegenüber Behörde oder Gericht. Sie erstellt auf Wunsch Rechtsgutachten mit ggf. Gesetzesvorschlägen.
Nicht geboten werden das Erstellen von Vertragsklauseln/AGB oder das Durchführen von Routineangelegenheiten wie Inkasso oder Unfallregulierung, auch nicht Arbeitsrecht und Sozialrecht; hierfür gibt es für Sie andere Anwälte. Wer bloß eine allgemeine Auskunft benötigt, mag gerne anrufen, dürfte aber mit dem Kauf eines Rechtsberatungs-Taschenbuchs oder einer eigenen Internetrecherche finanziell besser bedient sein.
 
 

 
 

IV. Zur
Philosophie der Kanzlei Wüstenberg:
 
a) Sittenkultur in der Anwaltschaft: Der Mandant braucht keine sinnlose Rechtsverfolgung. Zum einen: Das Mittel "Recht" taugt nicht immer. Ein Beispiel: Wer vor dem Familiengericht prozessieren möchte, um ein glückliches Familienleben zu erzielen, mag prozessual gewinnen, doch wird er sein Ziel im Ergebnis nicht erreichen. Die Kanzlei weist den Mandanten darauf hin, sofern und dass er sein Ziel nicht mit dem "Recht" erreichen kann, sondern andere Wege beschreiten sollte. Wüstenberg ist der Ansicht, dass  es besser ist, auf sinnlose Mandate zu verzichten. Zum anderen: Es gibt Anwälte, die aus gutem Grunde als Spitzbuben (Wikipedia: Spitzbube) bezeichnet werden können oder gar müssen. Beispiele werden hier nicht genannt. Wüstenberg ist der Ansicht, dass die guten Sitten in der Anwaltschaft nachlassen, und lehnt diesen Verhaltensabfall ab.
 
b) Fehlerkultur in der Anwaltschaft: Der Deutsche Anwaltverein (DAV) richtet im Juni 2018 seinen alljährlichen Anwaltstag aus. Thema dieses Mal: "Das Motto des Deutschen Anwaltstags 2018 lautet: "Fehlerkultur in der Rechtspflege". Fehler sind eine Chance, Dinge besser zu machen. Wenn man nicht über sie spricht, vergibt man diese Chance. Wie gehen Anwaltschaft und Justiz mit Fehlern um? Haben wir eine gute Fehlerkultur? Wie können Fehler in der Praxis besser vermieden werden? Was können wir Juristinnen und Juristen im Umgang mit Fehlern verbessern? Was können wir von anderen Fehlerkulturen lernen?" Hier zum ProgrammWüstenberg hält dieses Bewusstsein für wichtig -- idealerweise wäre eine solche auch in der Richterschaft wünschenswert...
 
c) Der Mandant: Die Kanzlei Wüstenberg hilft prinzipiell jedem Menschen. Kein Mandant wird wegen bestimmter Merkmale, Eigenschaften oder Ziele ausgeschlossen (vgl. das Diskriminierungsverbot nach Artikel 3 Grundgesetz).
 

d) Gemeinwohl: Bei hehren Zielen des Mandanten werden Sie von der Kanzlei publizistisch unterstützt. Ihre Rechtsfragen werden dann wissenschaftlich aufbereitet, so dass viele Menschen (Betroffene und Richter) etwas davon haben (vgl. Publikationsliste). Bisherige Fachaufsatzschwerpunkte waren: 1. Vorratsdatenspeicherung im Internet (2003 bis 2013), 2. rituelle weibliche Genitalverstümmelung (2006 bis 2012), 3. privatrechtlich organisierte Aufsicht über den Taxiverkehr in Frankfurt am Main mittels UWG (2014 bis 2017). Die Kanzlei setzt sich gerne in Fällen von grundsätzlicher Bedeutung ein. Die Kanzlei berät Sie darüber, ob Ihr Fall zur Vorlage beim z.B. BGH, BVerwG oder BVerfG taugt. Hierzu ein rechtlicher Beitrag im AnwBl 2018, 94 (von Dr. Nicolas Lührig) in Verbindung mit AnwBl Online 2018, 140-144 (von Wüstenberg).
 
e) Leistungssport: Jura (Rechtsberatung und Rechtsprechung) ist gelegentlich wie Fußball: D
as besondere Erfolgserlebnis heißt "Tor!" Beispiel: das Tor des Torhüters Juan Carlos im Januar 2018 in der spanischen Stadt Lugo (Link hier).
 

 
 

V. Zum Mandat als Fernabsatz:
 
Anwaltsverträge können Fernabsatzverträge sein. Der Verbraucher hat dann das Widerrufsrecht; z.B. BGH, Urteil vom 23. November 2017 – IX ZR 204/16. Zur Abgrenzung zwischen einem "normalen" Anwaltsvertrag und einem Fernabsatzvertrag siehe insbesondere die Randnummer 19 dieses Urteils: Die Existenz einer Homepage mit bloß Informationen über die Dienstleistungen und die Kontaktdaten reicht hiernach nicht aus, um das Widerrufsrecht entstehen zu lassen. Erforderlich ist das Angebot des Anbieters, eine bestimmte Dienstleistung zu bestellen. Ähnlich wie in einem Online-Shop. Die hiesige Homepage hat keine Bestellfunktion (keinen Bestell-Button).
 
 
 
Offenbach am Main, 06. April 2018